Reden wir mal über den Terrorismus

Falls Du die schrecklichen Ereignisse vom 11. September 2001 immer
noch nicht verarbeitet hast, nimm dir 2 Minuten Zeit um den 3.000 zivilen
Opfern von New York, Washington und Pennsylvania zu gedenken...

Wo Du gerade so schön dabei bist, kannst Du auch gleich noch gute

13 Schweigeminuten für die 130.000 irakischen Zivilisten einlegen, die
1991 unter dem Kommando von Präsident George Bush sr. umkamen.

Dann kannst Du daran denken, wie die Amerikaner danach in den
Strassen gesungen und getanzt, gefeiert und geklatscht haben.
Vergessen wir nicht die weiteren
110 000 Soldaten und 40 000 Zivilisten
des 2. Golfkriegs die Präsident George W. Bush jr. zu verantworten hat.


Jetzt ist es an der Zeit weitere 20 Schweigeminuten für die 200.000
iranischen Zivilisten einzulegen, die in den 80ern von Irakern mit
US-gesponserten Waffen und Geld geopfert wurden, bevor Amerika
die Richtung wechselte und seinen irakischen Freund, Sadam Hussein,

zum Feind erklärte.

Du solltest Dir noch weitere 15 Minuten nehmen, um den Russen und
150.000 Afghanen zu gedenken, die von den Taliban getötet wurden
und die zu einem grossen Teil ihre edle Ausbildung und Unterstützung
von der CIA bekamen.

Dann wären da noch 20 Schweigeminuten für die 100.000 zivilen Opfer
der amerikanischen Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki
im zweiten Weltkrieg. Und die 35.000 Toten von Dresden im kalten

Februar 1945, als den nicht kriegsentscheidenden Angriff  mit 1000 alliierten
Bombern, Dresden in eine Feuerhölle verwandelten und Alte, Frauen und
Kinder elendiglich verbrannten. Als selbst Churchill nachdenklich meinte:
In der Tat, das war wohl nun doch etwas übertrieben.


Du hast jetzt eine Stunde und 20 Minuten lang geschwiegen. 2 Minuten

für die getöteten Amerikaner in New York, Washington und Pennsylvania

und 78 Minuten für deren Opfer auf der ganzen Welt.

Falls Dir die Relationen immer noch nicht vollständig bewusst sind,
kannst du noch eine weitere Schweigestunde für die Opfer des
Vietnam-Krieges draufschlagen. Oder für das Massaker in Panama 1989, bei
dem amerikanische Truppen Dörfer angriffen und dann 20.000
Obdachlose und tausende Tote hinterliessen. Oder für die tausenden
von Kindern, die ob der Unterversorgung durch das US-Embargo gegen den
Irak und Kuba starben.

Oder für die Hunderttausenden, die bei US-finanzierten Bürgerkriegen
(Chile, Argentinien, Uruguay, Bolivien, Guatemala, El Salvador - um nur
ein paar wenige Beispiele zu nennen) ums Leben kamen.

Und jetzt können wir noch mal über Terrorismus reden...

und jetzt klicke auf das Bild unten links: